PostFinance ist ein Schweizer Zahlungsdienst. Das ist der erste Satz, der in jedem Artikel über „PostFinance Casino Österreich“ stehen sollte, weil er die Erwartungen korrigiert, bevor sie sich bilden können. PostFinance gehört der Schweizerischen Post, operiert unter Schweizer Recht, und hat mit dem österreichischen Bankensystem nichts zu tun [citation:1].

Warum österreichische Spieler trotzdem nach „PostFinance Casino“ suchen, hat einen einfachen Grund: Die Suchmaschinen liefern Ergebnisse. Blogs, die von Affiliate-Marketing leben, produzieren Artikel über „PostFinance Casino in Österreich“, die es in dieser Form nicht gibt. Die Verwirrung ist beabsichtigt, weil sie Klicks generiertcasinosohneausweis.com.

Die Realität ist komplexer und weniger verlockend. PostFinance ist für österreichische Spieler nur dann nutzbar, wenn sie ein PostFinance-Konto in der Schweiz haben. Ohne Schweizer Konto gibt es keine PostFinance Card, kein E-Finance, und keine PostFinance Pay-Funktion. Wer in Österreich lebt und ein österreichisches Bankkonto hat, kann PostFinance nicht für Casino-Einzahlungen nutzen — zumindest nicht direkt [citation:1][citation:8].

Beste Online Casino mit PostFinance bezahlen Österreich 2026 — was wirklich dahintersteckt

Die Suche nach „PostFinance Casino Österreich“ führt zu einer Landschaft, die von Affiliate-Blogs und SEO-Texten dominiert wird. Diese Seiten behandeln PostFinance als wäre es eine österreichische Zahlungsmethode wie EPS oder Banküberweisung. Das ist irreführend [citation:3].

PostFinance ist ein Schweizer Finanzinstitut mit Sitz in Bern. Die PostFinance Card ist eine Debitkarte, die auf Schweizer Franken lautet. PostFinance E-Finance ist das Online-Banking-Portal für Schweizer Kunden. PostFinance Pay ist die neue App-basierte Zahlungsmethode, die die beiden vorherigen Optionen bis Ende 2026 ersetzen soll [citation:1][citation:8].

Für österreichische Spieler bedeutet das: Ohne ein PostFinance-Konto in der Schweiz ist keine dieser Optionen nutzbar. Die Casinos, die PostFinance akzeptieren, richten sich primär an Schweizer Spieler. Österreichische Spieler werden in den AGB oft nicht erwähnt oder explizit ausgeschlossen. Wer trotzdem versucht, mit PostFinance zu bezahlen, scheitert an der fehlenden Kontoverbindung.

PostFinance ist ein Schweizer Zahlungsdienst — kein Casino und kein österreichisches Produkt

Die Verwechslung von PostFinance mit einem Casino oder einer österreichischen Zahlungsmethode ist das zentrale Missverständnis. PostFinance ist ein Zahlungsdienstleister, vergleichbar mit einer Bank. Es ist kein Glücksspielanbieter, und es ist kein österreichisches Unternehmen [citation:1].

Die PostFinance Card ist eine Debitkarte, die von der Schweizerischen Post herausgegeben wird. Sie funktioniert in der Schweiz und in ausgewählten internationalen Kontexten. Für Casino-Einzahlungen wird sie von Anbietern akzeptiert, die sich an Schweizer Spieler richten. Österreichische Spieler mit österreichischen Bankkonten haben keinen Zugang zu diesem System.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) hat keine Aufsicht über PostFinance. Die Schweizer Finanzmarktaufsicht (FINMA) ist die zuständige Behörde. Für österreichische Spieler bedeutet das: Wenn eine PostFinance-Transaktion schiefgeht, ist die Beschwerdestelle in Bern, nicht in Wien.

Warum österreichische Spieler trotzdem nach PostFinance suchen

Die Nachfrage nach „PostFinance Casino Österreich“ hat mehrere Quellen. Erstens: Die geografische Nähe. Viele Österreicher haben berufliche oder private Verbindungen in die Schweiz und besitzen möglicherweise ein PostFinance-Konto. Zweitens: Die Verwechslung mit anderen Zahlungsmethoden. Manche Spieler verwechseln PostFinance mit Paysafecard oder anderen Prepaid-Lösungen.

Drittens: Die SEO-Landschaft. Affiliate-Blogs produzieren Inhalte über „PostFinance Casino“, weil die Suchbegriffe existieren und Traffic generieren. Diese Inhalte sind oft oberflächlich und wiederholen die gleichen irreführenden Behauptungen. Ein Blogbeitrag behauptet sogar, PostFinance sei „wie eine sichere Brücke zwischen deinem Bankkonto und dem Casino“ — ohne zu erwähnen, dass diese Brücke nur für Schweizer Kunden existiert [citation:3].

Ein weiterer Faktor ist die Sicherheitswahrnehmung. PostFinance genießt in der Schweiz einen guten Ruf, weil es ein staatlich kontrolliertes Unternehmen ist. Diese Reputation überträgt sich in der Wahrnehmung auf den österreichischen Markt, obwohl sie dort rechtlich nicht relevant ist.

Die besten Online Casinos mit PostFinance für österreichische Spieler

Eine ehrliche Rangliste für österreichische Spieler muss mit einer Einschränkung beginnen: Die Anbieter, die PostFinance akzeptieren, richten sich primär an Schweizer Spieler. Österreichische Spieler werden in den AGB oft nicht erwähnt. Die folgenden Plattformen haben dokumentierte PostFinance-Integration, aber die Nutzbarkeit für österreichische Spieler hängt von der individuellen Kontosituation ab.

Unsere Top-Auswahl: Anbieter, die PostFinance akzeptieren

Rainbet Casino richtet sich explizit an Schweizer Spieler und akzeptiert PostFinance als Zahlungsmethode. Die Plattform bietet TWINT, PostFinance, Kreditkarten und Krypto. Die Auszahlungszeiten werden als „zügig“ beschrieben, aber PostFinance ist primär eine Einzahlungsmethode. Für österreichische Spieler ohne PostFinance-Konto ist die Plattform nicht nutzbar [citation:9].

Betway erscheint in Erfahrungsberichten als Anbieter, der PostFinance akzeptiert. Ein dokumentierter Test beschreibt 12 Einzahlungen von je 30 CHF und eine Netto-Auszahlung von 258 CHF nach Gebühren und Bonusbedingungen. Die Plattform hat eine EU-Lizenz und akzeptiert österreichische Spieler, aber PostFinance ist nur für Schweizer Kontoinhaber verfügbar [citation:15].

Mr Green wird in einem PostFinance-Test erwähnt. Nach 8 Monaten und 21 Einzahlungen von je 25 CHF beliefen sich die Gesamtkosten für die Nutzung von PostFinance auf rund 85 CHF — ein klares Signal für die versteckten Gebühren [citation:15]. Die Plattform hat eine maltesische Lizenz und ist für österreichische Spieler grundsätzlich zugänglich, aber PostFinance ist keine Option ohne Schweizer Konto.

LeoVegas erscheint in einem Blogbeitrag über PostFinance Casino. Die Plattform verspricht „Blitz-Transfers“, aber der Bericht beschreibt, dass das System „scheinbar erst einen Jahreswechsel“ braucht, um Transaktionen zu bestätigen [citation:4]. LeoVegas hat eine schwedische Lizenz und akzeptiert österreichische Spieler, aber PostFinance ist auch hier nur für Schweizer Kontoinhaber relevant.

Vergleichstabelle: Anbieter, Lizenz, PostFinance Einzahlung, Auszahlung, Besonderheit

Anbieter Lizenz PostFinance Einzahlung PostFinance Auszahlung Für AT-Spieler Besonderheit
Rainbet International Ja (CH-Konto nötig) Nein Nur mit CH-Konto TWINT, PostFinance, Krypto
Betway EU Ja (CH-Konto nötig) Nein Nur mit CH-Konto Gebühren dokumentiert
Mr Green Malta Ja (CH-Konto nötig) Nein Nur mit CH-Konto 85 CHF Kosten in 8 Monaten
LeoVegas Schweden Ja (CH-Konto nötig) Nein Nur mit CH-Konto Langsame Transaktionen berichtet
win2day Österreich Nein Nein 100% legal EPS, Bank, Karte

Die Tabelle zeigt das strukturelle Problem: PostFinance ist für österreichische Spieler ohne Schweizer Konto nicht nutzbar. Die Anbieter, die PostFinance akzeptieren, richten sich an Schweizer Spieler. Der einzige legal österreichische Anbieter, win2day, akzeptiert PostFinance nicht.

Seriöse PostFinance-Casinos erkennen: Diese Kriterien zählen

Ein seriöses Casino mit PostFinance-Integration erkennt man an mehreren Kriterien. Erstens: eine anerkannte Lizenz von einer respektablen Aufsichtsbehörde. Zweitens: transparente AGB, die die Gebühren und Auszahlungszeiten klar kommunizieren. Drittens: ein Kundensupport, der auf Deutsch erreichbar ist und konkrete Antworten auf Fragen zu PostFinance gibt.

Ein Indikator, der oft übersehen wird: die Konsistenz der Gebührenstruktur. PostFinance-Transaktionen sind mit Gebühren verbunden, die von 1 bis 2,5 Prozent pro Einzahlung reichen können [citation:15]. Ein Casino, das diese Gebühren nicht klar kommuniziert, ist nicht seriös. Die AGB geben Aufschluss, aber die Information ist oft versteckt.

Ein weiterer Punkt: Vorsicht vor Casinos, die PostFinance als Zahlungsmethode bewerben, aber in den AGB verstecken, dass PostFinance nur für Schweizer Kunden verfügbar ist. Das ist keine Bösartigkeit, sondern eine Frage der Zielgruppe. Aber es ist eine Information, die österreichische Spieler vor der Registrierung kennen sollten.

PostFinance Einzahlung im Casino — so funktioniert es in der Praxis

Die Einzahlung mit PostFinance ist technisch einfach, aber die Details entscheiden über Erfolg oder Frustration. Wer kein PostFinance-Konto hat, kann den Prozess nicht starten. Wer eines hat, muss die Gebühren und Limits kennen.

PostFinance Pay: Der technische Ablauf mit der App

PostFinance Pay ist die neue Zahlungsmethode, die die bisherigen Optionen PostFinance Card und PostFinance E-Finance ersetzt. Der Ablauf beginnt mit der Auswahl von PostFinance Pay an der Casino-Kasse. Wenn du auf dem Smartphone bezahlst, öffnet sich die PostFinance App automatisch und fordert dich auf, dich einzuloggen. Danach erscheint ein Screen zur Freigabe der Zahlung [citation:1][citation:8].

Wenn du am Desktop bezahlst, erscheint ein QR-Code in der Bezahlmaske des Onlineshops. Nach dem Scannen wirst du von der PostFinance App zum Login aufgefordert, um die Zahlung freizugeben. Die Authentifizierung erfolgt mit Face ID oder Fingerabdruck [citation:1].

Der Vorteil von PostFinance Pay ist die Geschwindigkeit. Du musst keine Kartendaten eintippen, kein gelbes Kartenlesegerät hervornehmen, und die Transaktion wird in Sekunden autorisiert. Der Nachteil ist die Abhängigkeit von der App und die Notwendigkeit eines PostFinance-Kontos in der Schweiz.

Mindesteinzahlungen und Limits

Die Standardlimits für PostFinance Pay liegen bei 10.000 Franken pro Tag und 15.000 Franken pro Monat. Diese Limits können im E-Finance auf maximal 15.000 Franken pro Tag und 20.000 Franken pro Monat erhöht werden [citation:1].

Für Casino-Einzahlungen sind diese Limits praktisch irrelevant, weil die Casinos niedrigere Limits haben. Die Mindesteinzahlung mit PostFinance liegt bei den meisten Anbietern zwischen 10 und 20 Franken. Manche Casinos bewerben 5-Franken-Mindesteinzahlungen, aber diese Angebote sind oft an Bedingungen geknüpft.

Ein Punkt, der oft übersehen wird: PostFinance-Transaktionen sind in Schweizer Franken. Wenn du in einem Casino spielst, das in Euro abrechnet, erfolgt eine Währungsumrechnung. Die Umrechnungsgebühren können zusätzliche Kosten verursachen, die nicht immer transparent kommuniziert werden.

PostFinance Card vs. PostFinance E-Finance vs. PostFinance Pay

PostFinance Card ist die physische Debitkarte. Sie wird in Online-Shops akzeptiert, die PostFinance-Zahlungen anbieten. PostFinance E-Finance ist das Online-Banking-Portal für die Abwicklung von Überweisungen und Zahlungen. PostFinance Pay ist die neue App-basierte Methode, die beide vorherigen Optionen bis Ende 2026 ersetzen soll [citation:1].

Für Casino-Einzahlungen ist PostFinance Pay die relevanteste Option. Es ist schneller als die Card und sicherer als E-Finance. Die Umstellung läuft schrittweise bis Ende 2026, aber die meisten Online-Shops, die PostFinance akzeptieren, haben PostFinance Pay bereits implementiert [citation:1].

Ein Detail, das oft übersehen wird: PostFinance ist primär für Schweizer Online-Shops konzipiert. Die Zahlungsmethode ist in der Schweiz weit verbreitet, aber international weniger. Casinos, die PostFinance akzeptieren, tun das, weil sie sich an Schweizer Spieler richten. Österreichische Spieler sind nicht die Zielgruppe.

PostFinance Auszahlung: Warum das oft nicht funktioniert

Die Auszahlung mit PostFinance ist der Punkt, an dem die Erwartungen auf die technische Realität treffen. Und die Realität ist ernüchternd.

Die technische Realität: PostFinance ist primär eine Einzahlungsmethode

PostFinance Pay ist für Einzahlungen konzipiert. Die App-basierte Freigabe autorisiert eine Belastung. Eine Auszahlung würde bedeuten, dass Geld vom Casino auf dein PostFinance-Konto zurückfließt — technisch eine Gutschrift. PostFinance Pay hat keine Mechanik für Gutschriften [citation:1].

Die Folge: PostFinance steht in den AGB der meisten Casinos explizit als „nicht zur Auszahlung verfügbar“. Die Auszahlung muss über eine andere Methode erfolgen — Banküberweisung, E-Wallet oder Karte. Die Auszahlungsdauer hängt von der gewählten Methode ab.

Ein Erfahrungsbericht beschreibt den typischen Ablauf: Einzahlung per PostFinance ist sofort gutgeschrieben. Die Verifizierung dauert 24 bis 48 Stunden, oft länger. Die Auszahlung erfolgt selten innerhalb eines Tages. Der Support ist eine Telefonwarteschleife, die nur das gleiche Intro abspielt [citation:4].

Was stattdessen funktioniert: E-Wallets und Banküberweisung

Wer schnelle Auszahlungen will, sollte Skrill, Neteller oder Trustly nutzen. Diese Methoden können Guthaben innerhalb von Minuten bis Stunden bewegen. Die Auszahlung erfolgt auf das E-Wallet-Konto, nicht auf PostFinance.

Der Nachteil: E-Wallets erfordern eine separate Registrierung, und die Auszahlung erfolgt nicht auf dein Bankkonto. Für Spieler, die PostFinance als primäre Zahlungsmethode nutzen, ist das eine zusätzliche Hürde. Aber es ist die einzige Option, wenn PostFinance keine Auszahlungen unterstützt.

Ein weiterer Punkt: Die Gebühren. PostFinance-Transaktionen sind mit Gebühren verbunden, die von 1 bis 2,5 Prozent pro Einzahlung reichen können [citation:15]. Diese Gebühren fallen zusätzlich zu den Casino-Kosten an und reduzieren den effektiven Wert deines Guthabens.

Bonus mit PostFinance Einzahlung — lohnt sich das?

Boni und PostFinance sind keine natürlichen Verbündeten. Die Gebühren und Limits machen PostFinance für Bonusaktionen weniger attraktiv als E-Wallets oder Kreditkarten.

Willkommensbonus und die Bedingungen

Willkommensboni sind oft an eine Mindesteinzahlung geknüpft. Die Mindesteinzahlung mit PostFinance liegt typischerweise bei 10 bis 20 Franken. Ein 100-Prozent-Bonus auf 20 Franken ergibt 20 Franken Bonus. Der Umsatzfaktor liegt bei 30x bis 40x, was bedeutet, dass du 600 bis 800 Franken umsetzen musst, bevor du auszahlen kannst [citation:15].

Die Kombination aus niedrigem Bonuswert, hohem Umsatzfaktor und gedeckeltem Maximalgewinn führt dazu, dass der erwartete Wert des Bonus für den Spieler nahe null oder negativ ist. Ein 20-Franken-Bonus mit 35x Umsatz erfordert 700 Franken an Einsätzen. Bei einer durchschnittlichen RTP von 96 Prozent verlierst du statistisch 28 Franken auf diesem Umsatz — mehr als der Bonus wert war.

Die versteckten Kosten: Gebühren und Umsatzbedingungen

Ein dokumentierter Test bei Betway zeigt die versteckten Kosten: 12 Einzahlungen von je 30 CHF, eine Netto-Auszahlung von 258 CHF nach Gebühren und Bonusbedingungen — ein Verlust von 102 CHF trotz 6 Gewinn-Runden [citation:15]. Ein anderer Test bei Mr Green zeigt: Nach 8 Monaten und 21 Einzahlungen von je 25 CHF beliefen sich die Gesamtkosten für die Nutzung von PostFinance auf rund 85 CHF [citation:15].

Ein „Geschenk“ ist ein Bonus nur in der Werbesprache. In der Realität ist es ein Vertrag mit Bedingungen, die das Casino einseitig festlegt. Die Gebühren von PostFinance kommen on top. Die Casino-Branche ist keine Wohltätigkeitsorganisation, und PostFinance ändert nichts an dieser grundlegenden Tatsache. Ein „free spin“ mit 0,10 CHF Einsatz ist kein Geschenk, sondern ein Kaugummi, der nach dem ersten Bissen aus dem Mund gezogen wird [citation:15].

Rechtliche Lage 2026: PostFinance, Glücksspiel und österreichische Regulierung

Österreich befindet sich 2026 in einer regulatorischen Übergangsphase. Das jahrzehntealte Online-Casino-Monopol wird abgeschafft, aber die neue Lizenzordnung greift erst 2027. Bis dahin gilt die alte Rechtslage, die internationale Anbieter in eine Grauzone drängt.

Das Monopol, die Grauzone und der EuGH

Das österreichische Glücksspielgesetz reserviert Online-Casinospiele für einen einzigen konzessionierten Anbieter. Derzeit ist das win2day, betrieben von den Österreichischen Lotterien. Internationale Casinos mit Lizenzen aus Malta, Gibraltar oder Curaçao bieten ihre Dienste dennoch für österreichische Spieler an.

Für PostFinance ist diese Rechtslage nur indirekt relevant. PostFinance ist ein Schweizer Zahlungsdienst, der nach Schweizer Recht operiert. Die österreichische Glücksspielregulierung betrifft PostFinance nicht direkt. Aber die Casinos, die PostFinance akzeptieren, unterliegen der österreichischen Regulierung, wenn sie österreichische Spieler bedienen.

Ein Erfahrungsbericht beschreibt die Frustration mit den „VIP“-Versprechen und den langsamen Auszahlungen. Der Bericht nennt Betway, LeoVegas und andere Anbieter, die „schnelle“ Auszahlungen versprechen, aber in der Praxis Prüfungen, Sicherheitsfragen und lächerliche Wartezeiten stapeln [citation:4].

Die geplante Glücksspielreform 2026/2027

Die österreichische Regierung hat im Juni 2026 einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der das Monopol für Online-Glücksspiele abschafft und durch ein Mehrlizenzsystem ersetzt. Die neue Lizenzordnung soll ab Oktober 2027 greifen, mit einer Cooling-off-Phase ab Januar 2027 [citation:5][citation:13].

Die Reform bringt strengere Spielerschutzstandards. Vorgesehen sind ein betreiberübergreifendes Sperrregister, ein zentrales Limitregister, verpflichtende Einzahlungslimits und Monitoring des Spielverhaltens. Für Online-Slots sollen künftig weitgehend dieselben Standards gelten wie für terrestrische Glücksspielautomaten [citation:13].

Für Spieler, die PostFinance nutzen, bedeutet die Reform: Die derzeitige Situation, in der Schweizer Zahlungsdienste in österreichischen Casinos akzeptiert werden, könnte sich ändern. Die Reform sieht Payment Blocking und Black Lists vor, die internationale Zahlungsströme zu illegalen Anbietern unterbinden sollen [citation:5][citation:11].

Payment Blocking und die Black List

Die österreichische Reform sieht Payment Blocking für illegale Anbieter vor. Banken und Zahlungsdienstleister werden verpflichtet, die von der Finanz veröffentlichten IBANs von illegalen Glücksspielanbietern zu blockieren. Internationale Zahlungsdienstleister wie Visa oder PayPal müssen ihre Zusammenarbeit mit ihnen beenden [citation:5][citation:11].

Für PostFinance bedeutet das: Wenn ein Casino auf der Black List steht, könnte PostFinance die Zusammenarbeit einstellen. PostFinance ist ein Schweizer Unternehmen, das nicht direkt der österreichischen Regulierung unterliegt. Aber die Casinos, die PostFinance akzeptieren, könnten gezwungen sein, die Zahlungsmethode für österreichische Spieler zu blockieren.

Die Black List ist noch nicht veröffentlicht, aber die Reform sieht ihre Einführung vor. Spieler, die PostFinance für Casino-Einzahlungen nutzen, sollten die Entwicklungen verfolgen. Ein Casino, das heute PostFinance akzeptiert, kann morgen auf der Black List stehen.

Kann ich mit PostFinance in einem Online Casino in Österreich bezahlen?

Nur wenn du ein PostFinance-Konto in der Schweiz hast. PostFinance ist ein Schweizer Zahlungsdienst, der österreichische Bankkonten nicht unterstützt. Ohne Schweizer Konto gibt es keine PostFinance Card, kein E-Finance, und keine PostFinance Pay-Funktion. Die Casinos, die PostFinance akzeptieren, richten sich primär an Schweizer Spieler.

Welche Online Casinos akzeptieren PostFinance in Österreich?

Rainbet, Betway, Mr Green und LeoVegas akzeptieren PostFinance für Einzahlungen, aber nur für Kunden mit Schweizer PostFinance-Konto. Österreichische Spieler ohne Schweizer Konto können PostFinance nicht nutzen. win2day, der einzige legal österreichische Anbieter, akzeptiert PostFinance nicht.

Kann ich meine Gewinne auf PostFinance auszahlen lassen?

Nein, in der Regel nicht. PostFinance Pay ist für Einzahlungen konzipiert und hat keine Mechanik für Auszahlungen. Die Auszahlung muss über eine andere Methode erfolgen — Banküberweisung, E-Wallet oder Karte. Die Auszahlungsdauer hängt von der gewählten Methode ab und kann 3 bis 5 Werktage betragen.

Ist PostFinance im Online Casino sicher?

PostFinance ist sicher, weil es ein staatlich kontrolliertes Schweizer Unternehmen ist. Die Authentifizierung erfolgt mit Face ID oder Fingerabdruck, und die App-basierte Freigabe entspricht modernen Sicherheitsstandards. Der Nachteil ist die fehlende Auszahlungsmöglichkeit und die Gebühren, nicht die Sicherheit der Einzahlung.

Was kostet die Nutzung von PostFinance im Casino?

PostFinance-Transaktionen sind mit Gebühren verbunden, die von 1 bis 2,5 Prozent pro Einzahlung reichen können. Ein dokumentierter Test zeigt, dass nach 21 Einzahlungen von je 25 CHF die Gesamtkosten für die Nutzung von PostFinance bei rund 85 CHF lagen. Diese Gebühren fallen zusätzlich zu den Casino-Kosten an.

Fazit: PostFinance ist kein österreichisches Casino-Zahlungsmittel

Die beste Online Casino mit PostFinance bezahlen Österreich 2026 existiert nicht. PostFinance ist ein Schweizer Zahlungsdienst, der österreichische Bankkonten nicht unterstützt. Die Casinos, die PostFinance akzeptieren, richten sich an Schweizer Spieler. Österreichische Spieler ohne Schweizer Konto haben keinen Zugang.

Wer trotzdem nach PostFinance sucht, sollte die Erwartungen korrigieren. Die SEO-Landschaft produziert irreführende Inhalte, die PostFinance als österreichische Zahlungsmethode darstellen. Das ist falsch. PostFinance ist für österreichische Spieler ohne Schweizer Konto nicht nutzbar.

Für österreichische Spieler sind EPS, Banküberweisung, Kreditkarte oder E-Wallets die praktikableren Optionen. Die Reform 2026/2027 wird die Landschaft verändern, aber PostFinance wird auch nach der Reform kein österreichisches Zahlungsmittel werden. Ein „Geschenk“ ist PostFinance nicht — es ist ein Schweizer Produkt mit Schweizer Gebühren und Schweizer Limits.